Tai Chi Chuan

"Hände heben, Abwehr rechts" TaiChi - Bewegung gepinselt; Papier mit Guache, 2017.
"Hände heben, Abwehr rechts" TaiChi - Bewegung gepinselt; Papier mit Guache, 2017.

Was ist Tai Chi Chuan?

Tai Chi Chuan , auch Schattenboxen genannt, besteht aus fließenden weichen Bewegungen die aneinandergereiht werden und den Menschen bei der Ausübung in eine meditative Stimmung versetzen. Das beruhigt den Geist und lässt ihn klar werden. Die Bewegungen haben ihren Ursprung im Daoismus und sind nach den Prinzipien von Yin und Yang ausgerichtet.
Das Symbol des Daoismus ist das Yin/Yang - Zeichen:
Es heisst, wer regelmässig TaiChi übt wird auch im Alter beweglich wie ein Kind und geistig rege sein.

Tai Chi

 

•wirkt entspannend und ausgleichend
stärkt den Rücken und die Gelenke
•vertieft die Atmung
•verbessert die Sauerstoffaufnahme

•ist für Menschen jeden Alters geeignet
Aus diesen positiven Wirkungen entwachsen weitere gesundheitsfördernde Qualitäten.

 

 

 

Tai Chi Chuan, eine Einführung

Die Zeichen Tai und Chi bedeuten „ großer“ „Balken“ und bezeichnen die Grundlage oder das große Ganze aus dem die Dualität entsteht. Das chinesische Symbol dafür ist das auch bei uns bekannte Yin/Yang Zeichen.

Tai Chi Chuan hat seinen Ursprung in den chinesischen Kampfkünsten. Chuan bedeutet Boxen. Man kann Tai Chi Chuan als Boxen in/mit dem höchsten Prinzip übersetzen, als das Kämpfen mit leerer Hand oder als das Boxen mit seinem Schatten (seinem Selbst). Es zählt zu den inneren Kampfkünsten, welche sich von den äußeren Kampfkünsten wie z.B. Karate, durch die weichen Bewegungen, Nachgeben und das Nutzen der

gegnerischen Kräfte unterscheiden.

Die weichen Bewegungen kommen der Tatsache, dass der Mensch in der Hauptsache aus Wasser besteht, weich und beweglich ist, entgegen. Die Bewegungen des Tai Chi Chuan sind rund.

 

Wer einmal Rückenschmerzen hatte wird wissen, das blockierte Bewegungsabläufe eckiger werden und ihre Harmonie verlieren. Die Bewegungen sollen also möglichst rund, fließend, langsam und gleichmäßig sein. Durch diese Bewegungen werden die Muskeln und Sehnen gekräftigt, der Rücken wird entlastet, die Bandscheiben haben mehr Platz, der Übende kommt nach einiger Zeit des Übens in eine entspannte und meditative Haltung, die hilft, den Alltag gelassener zu leben.

Die Grundlage für das Üben ist ein guter Stand. Die Füße sind unsere Basis, wie bei einem Baum die Wurzeln. Alte Menschen werden meistens als erstes in ihren Füssen unsicher und haben Probleme beim Gehen. Deshalb ist es sinnvoll immer wieder einmal stehen und gehen üben. Um unseren Gleichgewichtssinn zu stärken und die Füße und Beine zu kräftigen.