Meditation und Entspannung

 Verschiedene Entspannungstechniken aus dem Qi Gong, dem Tai Chi Chuan und dem Autogenem Training helfen, bei regelmäßiger Anwendung, sich vom Alltagsstress nicht anstecken zu lassen bzw. positiv damit umzugehen und sich kleine Inseln der Ruhe in sich selbst zu schaffen.

Entspannungsverfahren wirken nachweislich stressreduzierend.

Unterschiede zwischen Autogenem Training, Tai Chi Chuan und Qi Gong gibt es hinsichtlich der Ausführung und dem Zweck.

Voraussetzung bei allen Techniken ist regelmäßiges Üben. Das Folgende ist ein kleiner kurzer Überblick ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Autogenes Training

Ist leicht zu erlernen, arbeitet mit Suggestionsverfahren und hilft schnell in eine Entspannung zu kommen. Darüber hinaus kann man als erfahrener Anwender mit dieser Technik positive Trigger setzen. 

 

Ideokinese

Ideokinese (Ideo=Bild und Kinese=Vorstellung) ist von Mable E.Todd entwickelt und später von anderen erweitert worden. Diese Technik nutzt neuroyale Impulse, welche die Muskulatur, vor allem die Verbindungen von Muskeln und Knochen sowie deren Zusammenspiel, triggern und damit die Zusammenarbeit des gesamten Bewegungsapparates harmonisieren. Für alle geeignet, da viele Übungen im Liegen ausgeführt werden können.

 

 

Tai Chi Chuan und Qi Gong arbeiten mit der Energie (Qi, Chi oder Ki). Was Chi ist oder nicht ist füllt viele Bücher. Man kann es grob umrissen als universelle Energie, die sich ewig wandelnd in allen Dingen und Vorgängen merkbar macht bezeichnen.

 

 

Qi Gong

Ist ein Teilbereich der chinesischen Medizin. Man erlernt Bewegungsabläufe, die bestimmte Meridiane und Organe anregen sollen, Atemtechniken, bewußtes Lenkung der Aufmerksamkeit und Meditationstechniken. Zweck ist die Erhaltung der Gesundheit, das Ausgleichen von Störungen und bei manchen Übungen das Ansammeln von Chi.

 

Tai Chi Chuan

ist die Praxis des Daoismus, eine Lebensweise, Kampfkunst, Meditation in Bewegung und gesundheitserhaltend. Es ist nicht auf das Ausgleichen einzelner Störungen ausgelegt, sondern wirkt ganzheitlich auf den gesamten Organismus. Bei fortschreitender Entwicklung kommt das Chi ins fließen. Das Chi wird nicht angesammelt, da es sonst nicht fließen kann.

Je mehr Blockaden durch das Üben abgebaut werden, desto mehr fängt das Chi an zu fließen und desto größer wird der Strom.

Auswirkungen von Stress

°Stress wirkt sich negativ auf den Körper aus. es kommt zu erhöhter Adrenalinausschüttung und erhöhtem Blutdruck. Das kann zu Herzerkrankungen, Kopfschmerzen und Magen-Darmgeschwüren führen.

°Die Psyche leidet unter Stress: Ermüdung, Frustation, Schlaflosigkeit und Anspannung können bis zum sozialen Rückzug und in eine Depression führen.

°Das persönliche Verhalten wird ebenfalls durch Stress verändert. Die individuelle Leistungsfähigkeit lässt nach, die Fehler häufen sich, man wird vergesslicher und unflexibel. Daraus entstehen Enttäuschung und Frustation, der Mensch kann Suchtsymptome entwickeln (Nikotin, Alkohol und andere Drogen).

 


°Langfristig ändert sich das Sozialverhalten: Konflikte eskalieren, der Betroffene reagiert aggresiv oder tritt frustriert den Rückzug an.

Stessbewältigungskonzepte